Never ending Kummer
April 3, 2011
Sozusagen. Nein, den Pferden geht`s glänzend, die kriegen von dem Theater, was die Zweibeiner veranstalten, glücklicherweise nichts mit. Zumindest nicht direkt. Indirekt schon.
Pferd kriege ich quasi kaum noch weg von mir, die will mir wahlweise auf den Arm springen, tröstend die Mähne kraulen, mich mit dem Hals an ihre Schulter klemmen (ihre Version einer Umarmung) und ganz allgemein ist sie in der letzten Zeit so sehr lieb und artig, das es einem schon fast unheimlich vorkommt. Kann mich gar nicht daran erinnern, wann sie das letzte Mal gebuckelt hat. Kann mich nicht daran erinnern, das jemals ein Verladetraining so unspektakulär ablief wie an diesem Wochenende. Kann mich nicht daran erinnern, das sie jemals beim Passieren unserer Lieblingsschreckstelle im Gelände (das Pferd und Paarhufer, das geht einfach nicht !) so wenig Terz wie heute gemacht hätte.
Sogar Pony merkt was. Sogar das Pony will derzeit schmusen und wie man vielleicht ahnt, ist das nicht nur sehr selten, sondern auch sehr bemerkenswert. Pony und Schmusen, das ist wie…wie…wie….mir fällt kein Vergleich ein, der drastisch genug wäre.
Dabei wäre alles ganz einfach.
Es müssten nur
a) die Menschen bei meinem Broterwerb einsehen, das bestimmte Sachen nicht gehen und
b) diese eine Person im Stall des Ponys *selbstzensiertdadanndochzuheftig* oder
c) ich mir ein Fell zulegen, das dicker ist als zwanzig aufeinander gestapelte Christ Lammfellpads.
Wahlweise ginge natürlich auch ein gescheiter ( = zweistelliger) Lottojackpot.
Ich will mich nicht wegen wie auch immer gearteter oder zustande gekommener Umstände zwischen Pony und Pferd entscheiden müssen, weil ich ahne, wie die Entscheidung ausfällt. Ich liebe meine Pferde und tue sehr viel für sie, aber letzten Endes kommt Mensch vor Pferd…und vor Pony.
——
Sorry, das mußte jetzt mal raus.