Wahre Freunde

März 30, 2010

Cooles Pferd, cooler Besitzer. 🙂

Stutenblicke II

März 29, 2010

Das Pferd und der „Ich weiß ganz genau, was ich jetzt gleich kriege – Leckerlies, pfundweise.“ – Blick.


Stutenblicke

März 27, 2010

Heute:

das Pferd und der „Mein Reiter ist zu schwer für mich“-Blick.

Back at the ranch II

März 26, 2010

Die Rösser blieben viereinhalb Tage lang unbetüddelt. Die Basisversorgung war zwar gesichert, aber die Mädels sind doch mehr Programm gewöhnt als nur Futter, Wasser und eine saubere Box.

Ich schrieb sicher bereits irgendwann davon, das meine Stuten es gar nicht nötig haben, via Lautsprache zu kommunizieren.

Nein, beide teilen ihre Meinung durch Gucken mit.

Das Spezialgebiet vom Pony ist „empört gucken“, das Pferd ist zuständig für den Bereich „vorwurfsvoll gucken“. Beide Varianten sind schwer zu ertragen, für mich sowieso, wachsweich, wie ich bin.

Und so guckten die beiden, als ich wieder am Stall war:

Das Pony:

Das Pferd:

Der Ponyblick war noch erträglich, aber wenn das Pferd so schaut wie hier…*schüttel*… da werde ich immer sooo klein mit Hut. 550 Kilo getüpfelter Vorwurf, ganz schwer zu ertragen.

Viereinhalb Tage Berlin.

Viereinhalb Tage lang Gelegenheit, Dunkin Donuts-Filialen zu betreten heimzusuchen.

Habt ihr auch schon mal Boston Creme Donuts gegessen ? Ja ?

Dann brauche ich ja nicht zu sagen, warum ich mich heute nicht gewogen habe. Der oberste Knopf meiner vor dem Urlaub noch sehr gut passenden Jeans spricht seine eigene Sprache.

Boston Creme Donuts sind Pornonahrungsmittel – Konsum unmöglich ohne lustvolles Stöhnen.

Back at the ranch

März 25, 2010

Viereinhalb Tage in der großen Stadt. Schon nach einigen Stunden war klar, das ich mit meinem „Nicht-Style“ schon auf große Entfernung als Touristin auffalle. Zu schlicht, zu sauber, zu ordentlich, zu Landei.

Also: organisiert verschlampen, um nicht aus der Masse herauszustechen.

Ungewohnt und eindeutig hatte ich zu wenig Socken dabei, um dem Top zu einem besseren Sitz zu verhelfen, aber ich fand`s trotzdem jut. 🙂

Etwas entschlampt, mit typischem Touri-Erkennungszeichen: Audio-Guide.

Eines der wenigen Pferde, die ich in den Tagen sah (hatte auch keinen Schopf [mehr], ein vertrauter Anblick !):

Leider habe ich keine Promis gesehen (ganz im Gegensatz zum Kerl: zwei Sichtungen binnen zwei Tagen !),

aber der Kerl hat ein Paparazzifoto von mir gemacht:

Jetzt noch ein Paar Wulstlippen drangephotoshoppt, ein Rudel Kinder, ein schwachbebartetes Männchen dazu…

– to be continued –

LTNS II

März 18, 2010

„Und da sie Schulpferde hat, die ebenfalls ruhig, ganz, ganz ruuuuuuhig sind (gleichzeitig, ja, das geht ! auch fein zu reiten und nicht büffelig sind), war das gestern die Idealbesetzung, um etwas zu machen, wovor ich mich seit Monaten gedrückt habe, etwas, wovor ich mittlerweile richtig Schiss hatte bzw. eigentlich immer noch habe.“

Einer der Gründe, warum die WBT die WBT und nicht IET (=irgendeine Trainerin) ist:

Harmlosigkeit. Etwas, was sie neben Ruhe auch noch ausstrahlt (gutes Stichwort übrigens, strahlen, also lächeln, tut sie auch gefühlt ständig. Ich find` das gut !).

Perfekt, um mich noch zusätzlich in Sicherheit zu wiegen und mir absolut überzeugend klarzumachen, das alles rosa und Weihnachten und wunderbar ist.

Auch nachdem ich ihr erzählt habe, das ich zwar peinlicherweise die letzte Prüfung des letzten Jahres auch mit der „Gangart des Todes“ * bewältigte**, mittlerweile aber wegen der entdeckten vertikalen Rückenbewegungsfreude ***des Pferdes **** in Bezug auf diese Gangart zur Büxenbraunfärberin mutiert bin.

Eingelullt durch ganz viel von der WBT ausgestrahle Ruhe und Harmlosigkeit, auf watteweichen Vorstellungswölkchen schwebend, bin ich denn auch nicht zusammengezuckt, als sinngemäß folgender Satz gesprochen wurden:

„Sooohooo…und dann reitest Du durch die nächste Ecke, stellst und biegst ihn schön in der Ecke… und dann galoppierst Du ihn an.“

– to be continued –

—————————————-

* Galopp, what else ?

** nicht nur bewältigte, extrapeinlicherweise auch noch gewann. *husthust*

*** buckeln

**** nicht, das sie großartig etwas dafür gekonnt hätte, es war einfach nur der effektivste Weg für sie, mir zu sagen, das a) der Sattel nicht mehr gut paßt und b) ich mich mal bitte nicht so stocksteifstarrverdreht in den Sattel setzen möge.

Gedanken vom Pferd

März 18, 2010

„Ich glaube, ich heiße jetzt anders. Früher rief mich Cowgirl PFERD, jetzt sagt sie nur noch SUPER,PRIIIIIIIIIIMA, FEIN GEMACHT zu mir.“

(Notiz für mich: neue Lobworte für`s Pferd überlegen. Oder aber schwerere Lektionen fordern. Außerirdisches wie Galopp-Schritt-Übergänge oder dergleichen. Mit dem bisherigen Klimbimkram scheint Pferd schon unterfordert zu sein.)

Stillstand

März 18, 2010

Nada, nix, niente. Ich bin noch exakt genauso fett grazil graziös gewichtig wie letzte Woche. Also, zumindest, wenn ich mich mit Sattel wiege.

Glücklicherweise habe ich dergleichen geahnt und mir rechtzeitig entsprechende technische Unterstützung besorgt. Bislang dachte ich, die besten Arschformerhosen würden von Miss Sixty produziert (immer unter der Voraussetzung, das man eine Miss-Sixty-Jeans mit extra stabilen Nähten hat), aber weit gefehlt.

Mein Hintern in meiner ersten Wrangler Q-Baby:

Gut, es gibt hübschere Bildansichten, insbes. hübschere Bilder von MEINEM Hintern, aber nun…sei`s drum. Nach gefühlten Ewigkeiten des Herumfummelns mit dem Selbstauslöser, dem Entstehen vieler schlimmer Bilder, die wahlweise meinen Achtersteven Mondformat annehmen oder aber erkennen ließen, das ich ganz eindeutig ein CowGIRL (meinethalben auch -woman, die 1 vor der Lebensjahrsanzahl ist ja schon lange passè) bin, entstand dieses Bild auf denkbar altmodische Weise:

Arme nach hinten gestreckt, Kamera hochgenommen, draufgehalten und abgedrückt.

Ich bin heute zu müde zum selber-etwas-schreiben, deswegen nur ein schönes Klaus-Balkenhol-Zitat:

„Das Geheimnis liegt im richtigen Nachgeben. Es muß genau in dem Moment geschehen, in dem das Pferd nachgibt – und sei es auch nur für einen kleinen Augenblick. Nur so lernt es die Selbsthaltung.

Die meisten Leute machen hier den Fehler, entweder zu früh mit der  Hand vorzugehen, also bevor das Pferd nachgegeben hat. Oder sie bleiben zu lange mit der Hand dran und erlauben dem Pferd gar keine Selbsthaltung und damit auch keine Geraderichtung.“

(Das Zitat wurde irgendwann einmal in der St.Georg veröffentlicht. Ich weiß leider nicht mehr in welcher Ausgabe, da ich mir nur diesen Text ausgeschnitten hatte.)