Stutenblicke

März 27, 2010

Heute:

das Pferd und der „Mein Reiter ist zu schwer für mich“-Blick.

10 Antworten to “Stutenblicke”

  1. Yvonne Says:

    ich interpetiere das eher als „hmm, wie komme ich wohl ohne arbeit davon?“ =)


    • Wenn man nicht wüßte, das die Aufnahme entstand, nachdem sie schon „gearbeitet“ (=den Kerl einige Runden getragen hat) hatte, könnte man das glatt meinen. 😉
      Das Foto ist schon etwas älter und enstand, als das Pferd schon mit mir normal gearbeitet und dann noch den Kerl einige Runden getragen hat. Sie war damals sehr lieb und hat brav alles mitgemacht, aber dieser Blick…“Frauchen, wann ist bitte Feierabend ?“ 🙂

  2. Yvonne Says:

    hihihi, das erinnert mich an mein punktetier. „wir haben jetzt fuenf minuten an der longe im kreis getrabt – das langt doch jetzt fuer heute, oder?“

  3. eps Says:

    Ich würde das nicht, als der Reiter ist zu schwer interpretieren. Eher, was kommt wohl jetzt von da hinten! Oder kann ich das Streicheln jetzt als Ende interpretieren.

    Wenn ein Pferd einen zu schweren Reiter tragen muß, dann hat es eine ganz andere Körperhaltung und auch der Gesichtsausdruck ist anders.

    Ich weiß ja nicht, wie schwer der Kerl ist, aber oft wird das Gewicht durch geschmeidiges und gutes Reiten wett gemacht!

    Dass soll jetzt nicht heissen, das Pferde ‚Lastenschlepper‘ sind, eher im Gegenteil!

    LG, eps

  4. Kerl Says:

    „Ich weiß ja nicht, wie schwer der Kerl ist, aber oft wird das Gewicht durch geschmeidiges und gutes Reiten wett gemacht!“

    Na, aber hallo!

    Zumindest spiele ich im Sattel nicht „Rammbär“ oder „Der Plumpssack geht rum“.

    • eps Says:

      Wenn ein Pferd ordentlich durchgeritten ist und hat die Muskulatur ausgeprägt, so nimmt es automatisch die richtige Körperhaltung ein und kann deshalb auch viel länger diese Haltung durch die Muskelspannung halten, als bei einem nicht durchgerittenen Pferd.

      Deshalb sollte mein Kommentar nicht bedeuten: Kerl, du bist zu schwer. Es steht in Abhängigkeit vom ‚Sonstigen‘.

      Ich kenne ja nun das Pferd von diversen Fotos und empfinde sie, rein vom Exterieur her, als geiegnet einen ausgewachsenen Mann zu tragen!


      • Na, wie gesagt, Pferd hatte an dem Tag schon etwas getan und war daher nicht mehr ganz taufrisch. Sie macht eigentlich immer, auch bei solchen Extratouren wie „Kerl reiten lassen“ oder „Kinder reiten lassen“ sehr brav und bemüht mit, egal, wie schwer oder leicht der Reiter ist. Bockig oder sonstwie unwirsch wird sie dabei nicht, aber wenn sie genug hat bzw. nicht mehr kann, kriegt sie diesen Blick:

        „Also, ich möchte ja nichts sagen, ich meine, ich bin ja total lieb und so, aber…äh….also, aber….könnte ich jetzt bitte Feierabend haben ? Ich habe mich so bemüht und würde das auch gerne weiter tun, aber ich kann jetzt nicht mehr so gut…ginge das ? Das wäre…äh….also wirklich….sehr schön.“

        Der Kerl an sich macht, das muß ich leise zähneknirschend eingestehen, gemessen an seiner Reiterfahrung (drei, vier Reitstunden ? Vielleicht auch fünf, aber mehr waren`s sicherlich nicht) eine erschreckend gute Figur auf dem Pferd. Vielleicht liefert Motorradfahren doch schon eine gute Grundlage für`s Reiten ?

        Rein größentechnisch paßt der Kerl ganz ordentlich auf das Pferd. Was an dem Tag, an dem das Foto aufgenommen wurde, nicht gepaßt hat, war bzw. ist der Sattel. Relativ kleine Sitzfläche für ganz viel Kerl, Fender, die sich beim besten Willen nicht passend einstellen ließen. Dann noch die allgemeine Tendenz des Sattels, den Reiter (und den Kerl aufgrund der viel längeren Beine erst recht) leicht in den Stuhlsitz kommen zu lassen…ich schätze, der Sattel wird das Pferd einfach nach einiger Zeit etwas gedrückt haben.

        Da fällt mir ein – Kerl reiten lassen mit neuem Sattel, das steht noch aus. 🙂 Wäre glatt einen Versuch wert und vielleicht wird ja mal wieder eine Führzügelklasse für Erwachsene ausgeschrieben ? *liebenswürdigesGucken*

  5. Emma41 Says:

    Mein Kerl hat vor Jahren mal eine Reitstunde genommen (weil er einfach mal neugierig war wovon ich doch immer so schwärme) und die Trainerin meinte: der Mann gehört auf’s Pferd! 🙂 Woher das kam? Kanufahren. Kanufahren ist eine sehr gute Vorbereitung für’s Reiten: man braucht genauso eine gewisse Körperspannung und eine bewegliche Hüfte.
    Mit dem Reiten ist es nichts geworden. Aber ein Kerl der das Pferd pflegen, spazieren führen und longieren kann, ist auch gaaaanz viel Wert!


    • „Mit dem Reiten ist es nichts geworden.“

      Meiner wartet, glaube ich, noch auf die Reitschule, die Westernreitunterricht auf Kaltblütern gibt. 😉 Sollten er die aber mal finden, wird er sich sicherlich gerne Reitstunden von mir schenken lassen. *lacht*

      „Aber ein Kerl der das Pferd pflegen, spazieren führen und longieren kann, ist auch gaaaanz viel Wert!“

      Das sehe ich ganz genauso. Das meine Mädels den Kerl mögen, er sie auch und vor allem – das er keine Angst vor ihnen hat (habe ich bei anderen Männern schon gesehen !), das finde ich wichtig. Und das Longieren lernt er auch noch mal…

      • Kerl Says:

        Genau, es soll ja beiden Parteien Spaß machen, nich? Und das arme, unterernährte Schulpferd mit den eigentlich guten Anlagen („Gerüst“ oder so), versuchte auch, wie jedes gute Shculpferd und, genau wie sein aufgesessener Klient, jede Chance auf Pause konsequent zu nutzen.
        Wir sind uns ja sooo ähnlich. Das PFERD hingegen war damals so spontan, daß sie Galopp lief, obwohl der Reitschüler, nennen wir ihn K, das noch gar nicht kannte…wenigstens gab’s kein Schwerkraftexperiment.


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