Look Ma, no bridle !

April 30, 2010

Ain`t that marvelous ?

(found at http://www.fuglyblog.com)

Vorfreude

April 27, 2010

http://www.equiva-online.de/Filialen/30165Hannover/

Ich bin ja sooo gespannt ! 🙂

Lehrfilm für mich II

April 27, 2010

Ab ungefähr Minute 15…allerdings würde ich kein Baby reiten wollen, sondern schon ein er- und ausgewachsenes Pferd.

http://video.google.com/videoplay?docid=2820431725024025722#docid=7562589816364750014

Lehrfilm für mich I

April 26, 2010

Gedankennotiz: SO nicht. Auf gar keinen Fall.

Lehrfilm für`s Pferd I

April 26, 2010

So, liebes Pferd. Du als Edeltier, mit immerhin zu 50 % dokumentierter Abstammung hast jetzt keine Ausrede mehr.

Wenn dieses Tier spinnen kann, ohne das scheinbar die Reiterin auch nur irgendwas macht, dann kannst DU das auch. Lernen. Irgendwann mal. Mit mir.

Das perlt !

April 24, 2010

Also…das Lied jetzt. Der Typ eher nicht (Hamsterbäckchen ! Ieeeeh !).

Momente, in denen…

April 24, 2010

…man mir Fury, Flicka, Black Beauty, den schwarzen Hengst und was weiß ich nicht noch für Edelzossen anbieten könnte und ich würde sie ALLE ablehnen:

Neulich mittags, ich gehe raus auf den Auslauf, um das Pferd zu holen. Die Herde döst, zwei Pferde liegen, eines davon ist „das“ Pferd.

Ich gehe, das Halfter in der Hand, ganz vorsichtig zum Pferd. Bisher hat sie mich noch nie an mich rangelassen, wenn sie lag, ist immer laaaaange vorher aufgesprungen.

Heute aber komme ich ganz nah ran…noch näher…noch näher…und dann kann ich mich doch wahrhaftig direkt neben das Pferd hocken, was mich verschlafen anblinzelt.

„Ich bin noch sooo müde, kannst Du nicht später wiederkommen ?“

„Hm, Pferd, tut mir ja leid, aber Du weißt ja, Du hast Dir gestern so einen Zacken in den Huf gemacht und der Schmied ist jetzt da, um die Malesche zu beseitigen…Du mußt leider mitkommen !“

„Aber ich bin wirklich noch sooo müde…*gähn*“

Ich ziehe ihr das Halfter an, richte mich wieder auf und überlege, wie ich nun am schonensten das Pferd hochbekomme…ich meine, im Film machen die ja immer die dollsten Sachen, am Halfter ziehen, in den Bauch treten, blablabla, was weiß ich.

Kann ich doch nicht machen – ich meine, das ist DAS Pferd und wir sind nicht in der kalifornischen Wüste, sondern auf niedersächsischem Sandboden.

Ich gucke das Pferd an…sie guckt zurück…ich bitte sie, vorsichtig aufzustehen, sie guckt wieder…und steht auf.

Schüttelt sich einmal, pling, die Augenlider erreichen Normalabstand und sie steht neben mir, Ohren gespitzt, zu allen Schandtaten bereit, nibbelt einmal Richtung Jackentasche – „Wie, kein Leckerchen ? Na, dann eben später…“ – und trabt neben mir her Richtung Stall, als würden wir die Nummer „im Liegen aufhalftern, aufstehen, nebenher traben“ täglich so machen und als würde sie mich immer im Liegen empfangen und das sei ja nun so überhaupt nichts außergewöhnliches.

Ach…solche Herzensmomente wohldosiert gestreut und man sichert sich, so als Pferd, wieder Besitzerinnenwohlwollen für mindestens zwei Monate. 🙂

Happy Birthday !

April 23, 2010

28 Jahre ist das Pony heute geworden ! 🙂

28 Jahre kennen wir uns schon, seit 8 Jahren ist sie in meinem Besitz hält sie sich mich.

Ganz langsam, ganz, ganz langsam geraten wir in einen Bereich, in dem die Verständigung immer „unspektakulärer“ wird, weil schon ein Ohrenzucken ausreichen kann, um komplexe Sachverhalte zu erläutern.

Betriebswirtschaftlich gesehen ist sie eine Katastrophe – als Lehrerin ist sie unbezahlbar.

Und wenn uns ihr Stoffwechsel keine größere Streiche mehr spielt, dann sollte die 30 auch noch zu knacken sein.

LTNS IV

April 21, 2010

„Träääääänerin ! Der galoppiert nicht weiter, was mache ich falsch ?“

(Der aufmerksame Leser wird bemerken, das ich in gewohnter Art * die Schuld bei mir und nicht beim Pferd gesucht habe. Und sowieso – diesem speziellen Pferd kann man bzw. kann ich kleines Licht schlecht irgendwelche Fehler vorwerfen. Ist es doch ein Championpony, das lediglich aus Praktikabilitätsgründen für den Schulunterricht genutzt wird – kurzgefasst, das  kann lesen, schreiben und Algebra. Und entzückend aussehen mit seinem glänzenden Fell und dem Puppenköpfchen, das kann es auch.)

Ein Lächeln von der WBT.

“ Du hast aufgehört, mitzuschwingen ! Immer geschmeidig und locker und entspannt mit der Bewegung mitgehen, nicht steif machen, schön locker in der Hüfte, wenn Du denkst, Du schwabbelst nur herum, dann ist`s genau richtig. Wenn Du nicht mitschwingst, denkt es, Du wolltest durchparieren.“ **

Mitschwingen, hmhm. Schwabbeln ***, soso. Gut, mitschwingen ist nicht ganz leicht, aber schwabbeln ? Kein Problem ! 🙂

Also, wieder auf den Hufschlag, wieder Galopphilfe, und jetzt immer hübsch mitschwingen und -schwabbeln.

Padda-damm, padda-damm, padda- „Waaaaaaah, da kommt die todbringende Ecke !“ – „Schnauze, innere Stimme, da schwabbeln wir ganz entspannt duuuuuhuuuuuurch…“ – damm, padda-damm-wuuuuuuuusch (die Ecke ! ), paddadamm, paddadamm, paddadamm – „aber JETZT sterben wir ganz bestimmt !“ „Neiiiiiiiin !“-wuuuuusch (ha ! wusste ich`s doch ! Überlebt !)….

na, lange Rede, wir wuschten, schwabbelten und entspannt-mitschwingten uns etliche Runden durch die Halle bzw. um die Bahn. Die Ecken folgten schneller aufeinander, als mir lieb sein konnte, da die Halle bei der WBT sehr, sehr klein ist. Aber das Pferd speckte, aufgrund meiner nicht mehr stattfindenden Hilfengebung, die ganze Bahn auf ein Oval herunter, das „Eckenfeuer“ war dadurch vorteilhaft entkräftet.

Fragt nicht, wo die Zügel hingen. Knapp über dem Karpalgelenk irgendwo. Ehrlich, man glaubt es nicht, wie anstrengend entspanntes Sitzenbleiben sein kann und in meinem Arbeitsspeicher war nun wahrlich kein Platz mehr frei für solche Fitzelkeiten wie „Zügelhilfen“. Mein RAM lief heiß mit der Verarbeitung von Gedankenprozessen wie „mitschwingen, schöööööhöööön mitschwingen“, „locker bleiben, ganz looooocker bleiben“ und dem Niederkämpfen der Inneren Stimme, die mit schöner Regelmässigkeit vor jeder Ecke mit ihren Angstschreien begann.

Immerhin, das Temporärziel (Galopp, ohne herunterzufallen oder die Hosen braun zu färben) war erreicht. Ich war (und bin !) tierisch stolz auf mich.

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* hart erlernte Demut. Aber man schafft es irgendwann, man muß nur vorher oft genug eines vom Schicksal auf den Deckel bekommen haben. Und wenn man es dann noch von der eingebildeten, affig vor sich her getragenen Demut (wie`s bei mir derzeit der Fall ist) zur echten, wahrhaftig empfundenen Demut schafft… 😉

** sicherlich habe ich es schon mal gesagt, aber vorsichtshalber noch einmal: Dialoge, Zitate, Wiedergabe von Gesagtem ist in den seltensten Fällen wortwörtlich, bestenfalls sinngemäß.

*** schwabbeln tut natürlich nur mein im Wartezustand befindliches Muskelgewebe. 😉 😉 😉

Empfindlichkeiten

April 18, 2010

Er: „Au, au, auuuuuuuuuuu !“

Ich: „Nun stell` Dich nicht an und zuck` nicht so rum. Ich habe dem Pony heute die Kastanien gekürzt *, da werde ich Dir ja wohl mal einen Nietnagel abknipsen können !“

* wer das Pony kennt, weiß, wie empfindlich sie in diesem Bereich ist. Ihr die stets sehr gut wachsenden Kastanien kurzzuknipsen, kommt daher von der Gefährlichkeit her in etwa dem Versuch gleich, einen mit Nitroglyzerin beladenen LKW über eine brasilianische Dschungelpiste steuern zu wollen.