Stutenblicke 3

Mai 17, 2010

Heute:

das Pferd und der “ Mir ist kalt, es regnet und ich wäre jetzt lieber zu Hause“-Blick.

(wenigstens hat nur einer von uns beiden an dem Tag eine saftige Erkältung bekommen)

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8 Antworten to “Stutenblicke 3”

  1. eps Says:

    GsD war es nicht das Pferd! 😛

    Nee, aber mal ernsthaft: Die guckt ja wirklich so! (schock)


    • Das Pferd hätte sich, wenn ich nicht eine dicke Abschwitzdecke und eine Regendecke dabeigehabt hätte, bestimmt auch was weggeholt. Das Wetter war definitiv NICHT ihres – sie hat gezittert, unglücklich geguckt (der Blick auf dem Foto ist noch vergleichsweise milde verzweifelt, sie kann doller !) und ganz allgemein war sie nicht zufrieden mit der Gesamtsituation. Aber sie hat ihren Job so gut wie irgend möglich gemacht, die Fehler waren alle meine, ich muß eben noch ruhiger werden…
      …und für`s nächste Turnier kommt noch eine weitere Decke für`s Pferd mit und noch eine dickere Jacke für mich ! 😉 Man lernt ja dazu.

  2. Emma41 Says:

    Na dann gute Besserung!
    Vitamin C und Zink, Sinuselect für die Nase und Verbascum Comp. von Weleda für den Husten und zusätzlich noch Dämpfen mit Thymian, Kamille und Salbei sind die homöopatischen Mitteln meiner Wahl. Was Erkältungen angeht bin ich Experte. Aber durch die Entdeckung obengenannter Mittelchen, habe ich es gut im Griff.


    • Vitamin C und Zink habe ich eben gekauft, für die Nase gab`s Soledum. Das Verbascum Comp. von Weleda werde ich noch besorgen, danke für den Tipp – mit Weleda-Arzneien habe ich eigentlich immer sehr gute Erfahrungen gemacht, ich hätte heute in der Apotheke mal nachfragen sollen…

  3. Yvonne Says:

    gute besserung auch von mir!! mein dicker hat noch winterfell (wenigstens teilweise) – der koennte dem pferd fuers naechste jahr definitiv was abgeben…

    ps. kannst du fuer mich ein verlade-special machen? (sowas wie „verladen fuer dummies“?) punktetier muss in die klinik – dh. wenn wir ihn auf einen haenger bekommen. und ich hab es noch nie probiert – samstag ist daher tag der entscheidung… *panik*


    • Wir haben heute Dienstag – bis Samstag wirst Du meiner vorsichtigen Einschätzung nach eh nicht mehr viel gerissen kriegen. Bleiben zwei Möglichkeiten: das Pferd zudröhnen (Sedalin – gibt`s sowas bei euch in GB ? Oder Bach`s Rescuetropfen, die gibt`s auf alle Fälle bei euch und die könntest Du dann auch gleich nehmen *lacht*) oder es einfach mal so versuchen – vielleicht wirst Du ja positiv überrascht ? Auf alle Fälle mach eines nicht: schlagen. Ich hab` sowas mal bei meiner Tüpfelstute in einer anderen Situation versucht – versucht, sie sozusagen da durchzuprügeln…großer Fehler, sowas macht man nur einmal.

      Nimm` Dir Zeit für`s Verladen, vier, fünf, sechs Stunden (und gucke währenddessen bloß nicht auf die Uhr)…und belohne jeden noch so kleinen Schritt in Richtung Hänger bzw. Obenstehen, wirklich jeden, und das auch noch sofort.( Meine hat am Anfang für`s bloße „in-den-Anhänger-gucken“ ein Leckerchen kassiert, nur mal so als Beispiel. 😉 )

      Neulich habe ich es mal einer Bekannten erklärt, wie man meiner Ansicht nach ein Pferd beim Verladetraining richtig lobt – zusammengefasst: „Auf dem Hänger ist Hollywood, vor dem Hänger nur Hannover.“ Jeder Schritt in die richtige Richtung wird gelobt, anfangs theatralisch und übertrieben (beim Loben übertreiben finde ich anfangs durchaus positiv), später dann schleichend immer weniger, Hollywood gibt`s dann wirklich nur noch AUF dem Hänger.

      Und es ist auch, imho, keine schlechte Idee, das Pferd anfangs ruhig mal wieder aus dem Anhänger raustreten zu lassen. Wo es rauskommt, kommt es auch wieder rein. Hat man gleich am Anfang die Idee, das Pferd müsse jetzt aber, erstmal oben, auch gleich stehen bleiben und fängt an, Theater im negativen Sinne zu machen, lernt das Pferd nur, das der Anhänger schei*sse ist. Ignoriert man das Raustreten und schickt das Pferd einfach kommentarlos wieder hoch, lernt es hingegen: „Hm, wenn ich rausgehe, muß ich gleich wieder hoch – das ist ja anstrengend, es könnte vielleicht weniger anstrengend sein, wenn ich einfach mal stehen bleibe ?“

      Was ich weiterhin ebenfalls machen würde: das Pferd einbandagieren bzw. mit Gamaschen versehen bis zum geht-nicht-mehr. Ich weiß, darüber kann man sich streiten, aber ich habe das Pferd, obwohl unbeschlagen, bisher immer mit Rundumschutz verladen. Es gab anfangs halt doch teils ordentlich Theater, es sind einige Ausrüstungsgegenstände kaputtgegangen, aber manchmal kann man gar nicht so schnell gucken, wie ein Fuß von der Rampe rutscht oder sich zwei Hufe so nahe kommen, das es ohne Hufglocken eine hübsche Kronrandverletzung gegeben hätte. Transportgamaschen sind meiner persönlichen Meinung nach für ein verladeunsicheres Pferd erstmal nicht geeignet – zu dünn, zu leicht „ausgezogen“ und dann kann sich das Pferd damit auch noch nicht so gut bewegen…kein gutes Gefühl für ein Fluchttier. Ich finde daher Fesselkopfgamaschen (billige reichen aus) und Hufglocken (bevorzugt aus Neopren) beim Verladen bzw. Verladetraining sinnvoll.

      Ebenfalls eine gute Idee: den Anhänger vorher schon so gut als möglich pferdefreundlich machen. Ich mache z.B. immer die Fenster und die vordere Kriechtür auf, damit es für das Pferd nicht ganz so ein Gefängnis-Gefühl gibt. Ebenfalls hängt im Hänger bereits vor dem Verladen ein gefülltes Heunetz.

  4. Yvonne Says:

    ohhh, vielen dank!! ich bin schon jetzt mehr nervoes als wahrscheinlich das punktetier am samstag… (und das sollte ich auch gleich mal abstellen, weil das sonst definitiv im chaos endet!)

    sedalin hab ich da (das heisst hier genauso *gg*) – wir wollten definitiv notfalls zu unfairen mitteln greifen um das erlebnis wenigstens einen hauch positiv zu gestalten.

    ansonsten hoffe ich ja, dass sich das angeborene „wo gibts was zu fressen?“ gen meines dicken da auch durchsetzt. in die box ist er an weihnachten auch ohne auch nur mit den wimpern zu zucken reinmarschiert, weil da heu war & draussen eben nicht.

    die ganze ausruestung werde ich mir von meinen stallkollegen zusammenleihen. ich besitze ja nicht mal hufglocken oder irgendwelche bandagen. (mein pferd hatte nach dem tierarztbesuch vor einer woche & dem verbundenen bein starke koordinationsprobleme, da er das halt ueberhaupt nicht gewoehnt ist. er lief mehr oder weniger wie auf eiern… *lach*)

    nuja, wir werden sehen. ich bin mir nicht wirklich sicher was das wird… entweder wir schaffen es nicht mal bis zum haenger (und es ist klar dass er ein trauma hat vom transport hierher) oder er geht rein. er ist normalerweise keiner der halbe sachen macht & zum glueck auch wirklich eher neugierig als aengstlich… ich bin mal gespannt – fuer mich ist das ja auch eine premiere & ich bin heilfroh dass ich hier erfahrene leute um mich rum habe. (die dann auch den haenger fahren…)


    • Mit der Anwendung von Sedalin kenne ich mich, zugegebenermaßen, nicht so sehr aus – meine aber mal gehört zu haben, das man es nicht geben sollte, nachdem das Pferd sich gerade frisch aufgeregt hat. Mach` Dich diesbezüglich sicherheitshalber nochmal schlau.
      Futtergier: sollte man unbedingt ausnutzen. Letztes Jahr beim Verladetraining mit einer anderen Stute haben wir sie anfangs auf den Anhänger gelockt, indem wir wie bei Hänsel und Gretel eine Spur aus Brotbröckchen und Apfelstücken in den Hänger gelegt haben. 🙂
      Ausrüstung: wenn`s das nächste Mal irgendwo Fesselkopfgamaschen/Glocken/Bandagen im Sonderangebot gibt, zuschlagen und „auf Vorrat“ hinlegen. Man weiß nie, wann man solchen Schnullibullikram mal braucht, aber die Wahrscheinlichkeit ist groß, das man es brauchen wird, wenn man es nicht hat und umgekehrt (erwähnte ich schon, das bei mir Bandagen seit ca. 5 Jahren ungenutzt und OVP im Keller liegen ? *kicher*)
      Wenn Du erfahrene Leute um Dich herum hast und nicht selber fahren mußt, würde ich Dir dringend zu einem Beruhigungsschnaps oder so raten. Bevor Du noch Dein Pferd nervös machst… 😉


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