Bemerkenswerter Artikel, vor allem insofern, als das er einigermaßen wahrnehmbar (wenngleich auch nur zwischen den Zeilen / sorgsam umkleidet) das nennt, worum es bei dem Parelli-Zauber tatsächlich geht: Geldverdienen.

Nichts weiter. Geld. Einfach nur Geld.

„…die Welt zu einem besseren Ort für Pferde und Menschen zu machen… “ – my ass !

 

 

Ohne Worte

März 19, 2011

Ruhig, ganz ruhig II

August 18, 2010

aus den Kommentaren:

„wie kriegst du denn die tuepfeltante ruhiger wenn kein stoppelfeld zur verfuegung steht?“

Fortsetzung:

2. gemeinschaftlich ausreiten

Da ist „ruhig“ gar kein Thema. Das Tüpfelmädchen ist dann ganz Herdentier und einfach nur glücklich, das sie nicht alleine ist.

Praktisch veranlagt (=faul) wie ich bin, nutze ich das in Phasen vermehrter Hibbeligkeit beim Pferd gnadenlos aus. Die größten Probleme (=Schreckobjekte) schrumpfen auf Shettygröße, wenn bloß jemand anderes noch mit dabei ist. Egal, ob es ein großer Warmblutwallach mit mäusekleinem Herzen (erschreckt sich gerne, leicht und schnell), eine arabische Zickenstute oder meinethalben auch der Kerl zu Fuß ist.

Hat man unter dem imaginären Schutzschirm, den eine Begleitung für das Pferd darstellt, erfolgreich das Programm „ich bin sicher, wenn Frauchen dabei ist“ installiert, kann man viel leichter daran arbeiten, sich auch alleine den alltäglichen Ausritt- und sonstigen Gefahren zu stellen. Bietet sich daher für Dich die Gelegenheit, sich an einen erfahrenen anderen Reiter und sein hoffentlich bierruhiges Pferd dranzuhängen – unbedingt machen. Schaden tut`s auf keinen Fall, für den Anfang eine solche „Krücke“ zu benutzen. Man darf sich nur nicht dauerhaft davon abhängig machen.

Mit Begleitern beim Ausreiten habe ich es hinbekommen, das ich nicht immer gleich das große „P“ in den Augen habe, wenn das Pferd hektische Tage hat. Es sieht noch nicht 100% harmonisch aus, wenn ich das Pferd an einem dieser Tage ausreite oder – Steigerung – dabei sogar versuche, sie zu einem nicht Hamburg-Bahrenfeld-würdigem * Trab zu überreden. Aber ich bin zuversichtlich, das sich dies mit etwas mehr Praxis irgendwann erledigt haben wird – und damit tut sich auch schon gleich eine weitere „Methode“ auf, mit der man das Tüpfelmädchen ruhiger bekommt, Stichwort „stures Machen“, dazu schreibe ich später nochmal etwas.

– to be continued –

———————-
Hamburg-Bahrenfeld: da gibt es eine Trabrennbahn. Und wenn das Pferd und ich einen dieser unsäglichen „Huääääch-ich-muß-weg“-Paniktage haben, dann wird das Pferd zum Renntraber, wenn man nicht aufpaßt. Bin mir sicher, das ein entsprechend kundiger Gangpferdereiter sie dann auch in einen Rennpaß legen könnte, will dieses Gespenst aber gar nicht weiter beschwören…

Ruhig, ganz ruhig… I

August 12, 2010

aus den Kommentaren:

„wie kriegst du denn die tuepfeltante ruhiger wenn kein stoppelfeld zur verfuegung steht?“

Gute Frage. Kommt immer darauf an, WIE unruhig das Pferd ist – es gibt Zustände, aus denen kriege ich sie wieder problemlos raus, dann solche, die etwas Arbeit erfordern und dann noch solche, die ich bislang als hoffnungslos ansehe. *schäm*

Ich schildere das mal an Beispielen:

1. alleine ausreiten

Grundsätzlich kein Problem, Pferd ist allerdings etwas mehr „on the edge“ als in Gesellschaft, soll heißen, mehr Grundanspannung.

Lösung: selber ruhig bleiben.

Nicht einfach, aber mit der Zeit bekommt man es hin – man übt sich in Selbsthypnose à la „ich bin ganz ruhig. Alles ist in Ordnung.“, Sachen wie bewußtes Atmen (tief in den Bauch hinein) etc. helfen auch.

Dann – technisch aufrüsten. Heißt bei mir:

– Reithelm + Schutzweste. Wenn man fällt, sind die wichtigsten Partien geschützt.

– Handschuhe. Man kann den „Grip“ an den Zügeln nicht so leicht verlieren, falls das Pferd sich auf`s Gebiss legt und abgehen will. Außerdem hat man eine bessere Chance, die Zügel in der Hand zu behalten, falls man fällt.

– Vorderzeug. Wenn man fällt und auch der Custom-Made-Sattel zu verrutschen droht, verhindert das Vorderzeug den „worst case“, nämlich den unter den Pferdebauch rutschenden Sattel. (so zumindest meine stille Hoffnung, ausprobieren mußte ich das noch nicht)

– Gamaschen an allen vier Beinen, zumindest dann, wenn man mehr als die übliche Schrittbummelrunde um`s Dorf reiten will. Keine Ahnung, wie`s bei anderen Pferden ist, aber mein Pferd achtet NICHT mehr darauf, wo und wie es seine Füsse setzt, wenn erstmal Angst da ist. Sie ist dann ganz Fluchttier und muß ganz dringend weg.

Der Trick dabei ist dann nämlich, das man sich völlig ruhig sagen kann: „Ich habe alles Technische für die Sicherheit getan, was möglich ist – es kann jetzt nichts mehr passieren.“ (kann`s natürlich grundsätzlich doch, muß man sich selber aber ja nicht unbedingt dran erinnern… *grins*)

Dann – selber vorausschauender reiten. I.d.R. kennt man ja sein Ausreitgelände nach einiger Zeit und weiß, wo die klassischen Erschrecker lauern.

So gibt es z.B. mehrere Grundstücke mit freilaufenden und stimmgewaltigen Hunden bei uns im Dorf.
Tauchen die ohne Vorwarnung auf und machen Rabatz, kann auch das eigentlich hundefreundliche Pferd einen Schrecksatz machen.

Ich schaue, ob die Hunde sichtbar sind und wenn ja, fordere ich das Pferd mit ein, zwei leichten Impulsen von Stimme, Schenkel und ggf. Zügel auf, sich doch bitte einen Ticken mehr auf mich zu konzentrieren. (gut, um ehrlich zu sein, ich mache das auch dann, wenn ich die Hunde nicht sehe…)
Wenn Pferd gerade einen ruhigen Tag hat bzw. das Wetter entsprechend günstig ist (also nicht windig), dann reicht auch das schlichte Ansprechen à la: „Pferd, paß bitte auf, da vorne wohnt der Hund.“

Das Pferd hat eine gewisse Grundangst vor dem Alleinesein. Macht man ihr klar, das sie NICHT alleine ist (wodurch auch immer – Stimme, Schenkel, Zügel…), das „ihr“ Mensch bei ihr ist und Hüfchen hält, dann ist eigentlich schon alles geritzt. In Gesellschaft ist Pferd mutig, gelassen und im Einklang mit dem Universum, dann geht praktisch alles.

– to be continued –

Move into the punch

August 8, 2010

Das Pferd ist schlau.

Oder ich bin doof, auf alle Fälle steht eines mal fest:

sobald ich auf einer umzäunten Fläche (Größe egal ! ) reite, kann ich mit dem Pferd alles machen.

Schnell traben, langsam traben, schnell galoppieren, langsam galoppieren, alles kein Problem, Speedcontrol funktioniert.

Witzigerweise auch ohne große Zügeleinwirkung, neee, Sitz reicht, ggf. unterstützt durch Heben oder Senken der Zügelhand.

Wehe aber, man reitet das gleiche Pferd auf freier Fläche.

Mir hat das neulich gereicht und da sich schon wieder….

ich umschreibe es mal so: immer dann, wenn ich kurz vor`m Ausrasten und spontanen Pferdverladen auf einen Schlachttransporter gen Italien bin, senkt sich bildlich gesprochen ein dunkelroter Schleier der Wut vor meine Augen.

Normalerweise merke ich das nicht, sondern ticke einfach nur aus (mit allen schlechten Folgen, die das für einen Reiter haben kann), aber ich werde ja glücklicherweise nicht nur älter, sondern – ÜBERRASCHUNG –
scheinbar auch langsam, sehr, sehr langsam, ein klitzekleines bißchen vernünftiger.

– to be continued –

Babe ist locker !

Juni 3, 2010

Heute, also, äh, eigentlich GESTERN, aber Ihr versteht schon, was ich meine…

Nun, jedenfalls heutegestern war ich sehr grundentspannt. Der Tag im Büro war wie immer *gähn*, ich war wie so oft nicht gerade früh erschienen, mit der Folge, das ich auch erst entsprechend spät Feierabend machen konnte.

Spät am Stall – das erfordert, selbst bei diesem guten Wetter, eine automatische Limitierung der Reitdauer. (Man will nicht irgendwo in der Pampa sein, wenn die Dämmerung einsetzt und die Rush hour beim Niederwild einsetzt.) Oder – nur eine kurze Geländerunde drehen und dann das machen, was bei anderen unter „Dressurreiten“ läuft. Bei mir läuft das eher unter…nun…mehr so unter „wir versuchen es mal nicht nach gerittenem Gehackten aussehen zu lassen“.

Das Pferd schien gut gelaunt zu sein. Sie war beim Putzen und Satteln lieb und zeigte nicht ihre neu erlernte Unart, mit dem Vorderhuf Linien auf das Pflaster des Putzplatzes zu kratzen…etwas, was mir neuerdings mindestens zwei zusätzliche graue Haare beschert hat und den Gedanken, das ich mich demnächst wohl in die Schlange derer einreihen müßte, deren Hufschmiedetermine weeeeeesentlich länger dauern als die ca. 20 Minuten, die derzeit für`s bloße Ausschneiden und Beraspeln draufgehen.

Im Gelände: ruhig, entspannt, relaxt. Gut, für unsere Verhältnisse, man muß das immer dazusagen. Auch nach Jahren ist das Pferd immer noch für „Huuuuaaaaaach, was ist das ? Das Kaninchen/Feldhase/Hund/Rindviech des Todes mit Appetit auf Tüpfelparma ?“-Momente gut.

Es gab die üblichen Diskussionen über die Bedeutung von grundlegenden Kommandos/Hilfen/Wünschen des ja technisch gesehen völlig hilflosen kleinen Reiterleins * auf dem 550-Kilo-Tüpfelfleischberg.

„Eaaasy“ – was ist das ?

Pferd glaubte mir erst nach drei-, viermaligem „eaaasy“, das dies tatsächlich bedeutet, das man einen Gang runterschalten möchte. Wenigstens konnte ich ihre Reaktionszeit auf der kurzen Dorfrunde verringern – angefangen haben wir mit drei bis vier easys, gegen Ende des Ausritts und zunehmender Tonfallveränderung von mir wurde das weniger. Mag auch daran gelegen haben, das mein Tonfall deutlich weniger zärtlich und säuselnd wurde und eher gen Richtung „Gunnery Sergeant Hartmann“ zu klingen begann. (und ja, wir haben es nicht drauf, den Zügel hier gänzlich aus dem Spiel zu lassen)

„Whoah“ – nein, das heißt nicht „für eine Sekunde anhalten und dann gleich weiterstürmen“, liebstes Pferd.
Wenn Frauchen Whoah sagt, dann heißt das Whoah-stop-dead-in-your-tracks und nicht „Waaaaas ? Waaaaaas ? Aber Zuhause ist doch da hinten und wir halten sonst auch immer erst zu Hause/Straßenkreuzungen/Passanten an, die so aussehen, als wären sie streichelwillig !“

Wir kamen zurück zum Stall und das Pferd wollte es erst nicht glauben – „wie, wir reiten am Anbindeplatz vorbei ? Nicht absatteln ? Weiterarbeiten ? Ja, Frauchen, geht`s noch ?“

Ach, meine Stimme kann sehr liebreizend und säuselnd werden, wenn ich a) grundentspannt bin und b) vom Pferd etwas will. Und da mich auf unserem WinterauslaufjetztmeinTrailreitplatz ohnehin keiner hört und ich fest davon überzeugt bin, das das Pferd in gewissen Maße deutsch versteht, erzählte ich ihr:

„Haselschnäuzelmausezähnchen, wir machen jetzt noch ein bißchen Dressurimitat, ja ? Nur ganz, ganz kurz, wenn Du lieb und artig bist, machen wir auch gleich Schluß und es gibt Leckerchen, Eiditei und Feierabend, versproooooochen !“

Sie glaubte mir.

Und war so brav, so bemüht und lieb – sie war auch etwas sehr langsam und sehr entspannt, aber egal. Für unsere Verhältnisse sind wir noch recht hübsch einige Runden getrabt und galoppiert, haben ein paar Stangen überritten (Gedankennotiz: ich muß noch ein paar mehr dazu kaufen) und haben uns, ganz im Wortsinn, ein bißchen locker gemacht. In Anlehnung an die Horsemanshipaufgabe vom letzten Turnier, die dank meiner Hibbeligkeit so schön in die Grütze ging, wollte ich es dann zum Schluß noch einmal wissen:

ich suchte mir einen Punkt auf dem Platz aus, galoppierte frisch in unserem Karnickelhoppelgalopp darauf zu…setzte mich kurz vor dem Erreichen des Punktes schwer in den Sattel, hob leicht die Zügel an und hauchte das magische Wort in die aufmerksamen Ohren des Pferdes:

„Whoah !“

550 Kilo Tüpfel standen. Wenn mich mein Pogefühl nicht getäuscht hat, sogar geschlossen. Ich gab die Hilfen zum Rückwärtsrichten – zack, zack, zack, eine Pferdelänge rückwärts und wieder:

„Whoah !“

550 Kilo Tüpfel standen.

Hätte ich einen besseren Moment zum Aufhören finden können ?

Rhetorische Frage, denn ich denke: nein, hätte ich nicht. Absteigen, loben, absatteln und dann das Pferd wieder auf die Weide – so, wie sie mich anguckte, war das wohl genau das, was sie im Sinn gehabt hatte. Bravsein, dann gibt die Alte schnell Ruhe. 🙂

Es sind immer nur so mäusefrühchenbabykleine Erfolge, im Vergleich zu den Leistungen anderer geradezu witzlos, die ich mit dem Pferd im Alltag für gewöhnlich habe. Trotzdem sind es diese winzigen Sternchenmomente, die für mich wunderschön sind, die mich fröhlich machen, gut gelaunt und mich wieder daran erinnern, das Reiten Spaß macht, kein Kampf und Krampf sein muß und, das gebe ich offen zu: das man es sich auch auf denkbar niedrigstem Niveau, ohne den ehrlichen Ehrgeiz, binnen kurzer Zeit die Ausbildungsskala in Gänze zu erklimmen, ganz kommod einrichten kann.

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* für etwaig mitlesende Laien: mal ehrlich, glaubt ihr, das es technisch möglich ist, mit Hilfe zweier Lederriemchen und einem bißchen Metall im Pferdemaul eine halbe Tonne Lebendgewicht mit Allhufantrieb zu irgendetwas zu ZWINGEN ? Well, think again. Man kann doch auch keinen ICE mit einer Euromünze auf der Schiene entgleisen lassen, nicht wahr ?

Fotowetter II

April 4, 2010

Wo man runterreitet, ist man natürlich vorher raufgeritten. Das Pferd schlug Galopp vor, ich wollte Schritt, wir einigten uns auf etwas trabähnliches…


We`ve come a long way…

Januar 6, 2010

Spätsommer 2007

Ein Pferd auf einer Stallgasse. Es ist DAS Pferd, aber das weiß ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Das Pferd schreit, das Pferd tanzt herum, das Pferd äppelt einen Haufen nach dem anderen – es macht vieles, nur nicht das, was ich in diesem Moment von ihm will, nämlich die Hufe zum Auskratzen zu geben.

Sämtliche lehrbuchgerechten Tricks schlagen fehl. Ich verlege mich auf Alltagsphysik. Immer dann, wenn das Pferd gerade wieder einen Tanzschritt vollführt, schnappe ich mir das Bein, auf dem gerade kein Gewicht liegt und ziehe es seitlich hoch. Auf diese kräftezehrende bandscheibenverschleißende Weise gelingt es mir, drei von vier Hufen auszukratzen. Den vierten lasse ich dreckig, ich kann nicht mehr und überhaupt: „So ein Scheissgaul, die kann ja nicht mal Hufe geben ! Ich kaufe mir nie einen Appaloosa, erinnere mich bloß daran !“ (in Richtung meines liebsten Lebensgefährten gesagt)

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Januar 2010

Das Pferd und ich betreten nach einem Marsch durch den Schnee die Reithalle. Wir waren seit Wochen nicht mehr hier. Und nun sind wir auch nicht mal alleine, denn jemand anderes longiert sein Pferd in der Halle.

Das Pferd guckt mich an. „So kann ich aber nicht laufen !“

Stimmt. Mit diesem dicken Schneeklotz unter dem einen Huf kann sie wirklich nicht laufen. Einen  Hufkratzer habe ich natürlich nicht dabei, also muß ein Schlüssel vom Schlüsselbund herhalten. Ich tippe an das Bein, das Pferd hebt den Huf, ich versuche, den Schneeklotz mit dem Schlüssel rauszukratzen.

Es gelingt nicht. Ich hocke mich neben das völlig ruhig unangebunden (ground tying zählt nicht 😉 ) stehende Pferd, lege den Huf auf mein Knie, packe den Schlüssel mit beiden Händen. So kriege ich den Klotz aber auch nicht weg, Mist !

Ich stelle den  Huf wieder ab, das Pferd lässt ihn auf der Zehenspitze stehen und guckt mich an: „Na ? Was nun ?“

Kein Hufkratzer weit und breit. Aber ein Stück Holzlatte. Ich bin nicht heikel, wenn`s funktioniert, dann ist mir auch eine Holzlatte recht…

Wieder knie ich mich neben das Pferd, hebe mit zwei Fingern den Huf auf mein Knie. Mit beiden Händen die Holzlatte gepackt steche ich auf den Schneeklotz ein wie Norman Bates auf Marion Crane (ihr wisst schon: Dusche, Messer, Ieeek-iiiiek-iiiiek-Musik…). Das Pferd guckt mir freundlich über die Schulter: „Alles klar bei Dir ?“

Plock, der Schneeklotz fällt raus. Der Huf wird wieder auf dem Boden abgestellt, ich schmeisse die Latte weg und wir können endlich ein bißchen Longenarbeit machen.

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Wie ich diese Verhaltensänderung hingekriegt habe ?

Ganz einfach. Pferdetraining frei nach Dieter Nuhr: „Wenn man  keine Ahnung hat, wie man sein Pferd zum Hufe geben bringen soll – macht man einfach mal nix.“

Gut, dem Nixmachen ging eine mehrwöchige Fluch- und Kampfphase voraus. Aber hat man erstmal realisiert, das man physisch den Kampf gegen 550 Kilo Tüpfelpower nur verlieren kann, entspannt man sich zwangsläufig. Und entspannt man sich (und macht nix), kriegt  man vom Pferd alles. Sie ist dann da gar nicht geizig !